Herzlich willkommen auf meiner WebSite

Ich wünsche viel Vergnügen auf meiner privaten WebSite und hoffe, dass das Eine oder Andere bei der Digitalisierung der Modelleisenbahn helfen kann.

Meine Beiträge behandeln Selectrix als Digitalsystem, mit den bewährten Komponenten der Firma Stärz, Hoyerswerda und die ausgezeichnete Steuerungssoftware iTrain für Windows, MAC und Linux.

Die meisten Tipps und Tricks lassen sich aber auch mit anderer Hard- und Software nutzen, da alle Digitalsysteme auf die ähnliche Art mit Lokdecodern, Gleisbesetztmeldern, Weichendecodern usw. arbeiten. Unterschiedlich, d.h. mehr oder weniger kompliziert oder mehr oder weniger zuverlässig, sind nur die Digitalprotokolle und die verschiedenen BUS-Techniken, weshalb ich den SX-BUS zum Melden und Schalten allen Anderen vorziehe.

Zum Fahren verwende ich in H0 nur noch DCC, weil es mit gewissen Decodern von D&H immer wieder Probleme gab, die für mich leider nicht zufriedenstellend gelöst werden konnten und da ich zum Fahren nur ein Protokoll will. H0m bleibt vorerst auf SX1.

Unter den obigen Rubriken Selectrix, Stärz-Digital (SX), DCC Fahren, iTrain, Software usw. kommt man zu den einzelnen Titeln. Wenn man mit dem Mauspfeil darüber fährt, gehen unter Umständen weitere Menüpunkte auf. Ich hoffe, so die Übersichtlichkeit verbessert zu haben.

Ein weiterer, für mich wichtiger Grund eine WebSite über Selectrix und iTrain einzurichten war der, dass in Foren meistens nur irgendwelche Grabenkämpfe ausgetragen werden, die eine gute Diskussion und Problemlösung verhindern, vor allem auch, wenn es um Selectrix und Steuersoftware geht. Auf meiner WebSite kann ich über Selectrix und iTrain informieren und über meine Erfahrungen berichten, ohne dass irgendwelche Trolle ihre Kommentare loswerden können.

Bei Fragen zu iTrain und Selectrix (hauptsächlich Produkte von Peter Stärz) stehe ich gerne per Mail zur Verfügung, sofern die ganze Adresse des Modellbahners auch angegeben wird. Auf adressenlose Mails reagiere ich in Zukunft nicht mehr.

Gian-A. Bott

Auf dem Smartphone lässt sich meine WebSite sehr gut betrachten (mehr darüber hier)

 

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Oracle Java Version 8 Update 121

Die Oracle Java Version 8 Update 111/112 für Linux, OS X, Solaris und Windows ist veraltet und unsicher. Oracle und Fachzeitschriften (z.B. heise.de) raten dringend, die betroffene Java-SE-Version und/oder Ältere mit der aktuellen Version zu ersetzen.

Aktuell (19.01.2017) steht nun Java SE Runtime Environment 8u121 zur Verfügung. Bei 64Bit Systemen unbedingt beide Versionen installieren (32- und 64 Bit Versionen).

Achtung – immer die aktuellsten, sicheren Versionen installieren (Link oben) und wenn die alten Installationen nicht vom Installer entfernt werden, muss man diese unbedingt von Hand entfernen.

In Webbrowsern sollte man JAVA immer abschalten, wenn das nicht bereits in der Grundkonfiguration des Browsers voreingestellt ist. „Unser“ JAVA hat jedoch nichts mit dem JAVA des Browsers zu tun, sondern ist eine Version, die die Ausführung von JAVA-Programmen (wie iTrain) auf Windows, MAC iOS und Linux erlaubt. Ohne JAVA laufen solche Programme nicht!

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Videos auf Vimeo

Da ich kaum mehr Videos mache (ich bin doch eher (Hobby)Fotograf wie Filmer) und Vimeo als Speicher für die Videos einige Kosten verursacht, habe ich den Link zu meinen Videos auf Vimeo entfernt und die Videos auf Vimeo gelöscht.

Ich wünsche allen Lesern frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2017

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Loklichter einstellen in neuen Roco-Loks mit Plux22 Schnittstelle

Neuer Beitrag der das Einstellen der ESU-Lopi 4 Plux22 Decoder für die Ansteuerung der verschiedenen vorbildgerechten Lichtsignale einer Lok beschreibt anhand einer Austauschplatine für die Roco Re460-Loks mit Plux22 Schnittstelle und 6 LED’s auf der Platine (gemäss einem Bericht in der MIBA-Digital 1/2017).

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Opera Browser als Alternative zu Firefox, Chrome & Co

Seit einiger Zeit verwende ich den Opera-Browser sowohl auf meinen PCs wie auch auf meinen Smartphones & Tabs. In der Mehrzahl, weil ich meine „alten“ Geräte nicht entsorgt habe sondern zur Steuerung meiner SONOS-Musikanlagen und iTrain benutze, was auch ohne SIM-Karte bestens funktioniert, da diese Geräte nur über das eigene WLAN gesteuert werden.

Mehr zum Opera-Browser hier

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SBB Mobile App

Heute, 1.11.2016, ist die brandneue SBB Mobile App für Android und iOS erschienen. Diese ist auch für alle Besucher der Schweiz sehr nützlich!

Als Tester verwende ich die Preview-Version schon seit längerer Zeit. Die Community zählt rund 100’000 User. Diese grosse Anzahl Tester führte dazu, dass die heute erschienene neue Version schon fast perfekt ist. Die alte SBB App wurde über 1 Mio x heruntergeladen und ist nun für Android und iOS nicht mehr erhältlich. Für die Windows-Smartphones bleibt sie noch etwa ein Jahr aufgeschaltet. Da sich die SBB entschieden hat, weiterhin mit der aktiven Community zusammen zu arbeiten (Preview Version), ist mit vielen guten Verbesserungen und Erweiterungen zu rechnen.

Genial ist der Touch-Fahrplan. Man wischt mit dem Finger über die zuvor eingerichteten, wichtigsten Bahnhöfe und erhält sofort die Anzeige der besten Verbindungen ab dieser Zeit. Wählt man die gewünschte Verbindung, kann man mit einem weiteren Klick das gewünschte Ticket lösen und dieses wird bei hinterlegter Kreditkarte innert Sekundenbruchteilen auf dem Display angezeigt. Der Zugbeleiter liest den Code ein und sieht sofort, ob das Ticket gültig ist und ob ein Halbtaxabonnement vorhanden ist. Ab heute muss man also nicht mehr die Halbtaxkarte und das Ticket auf dem Smartphone vorweisen und einlesen lassen. Das Smartphone allein genügt.

Der zuwählbare Reisebegleiter erinnert einem z.B. mit vibrieren ans Umsteigen und zeigt die Gleisangaben im Umsteigebahnhof an. Auch Verspätungen werden angezeigt, wenn es denn einmal solche gibt. Als nur ÖV-Nutzer kann ich sagen, dass Verspätungen bei den Schweizerbahnen sehr sehr selten sind (bei den Bussen und Postautos sieht es leider nicht so gut aus). In 99% der Fälle fahren die Züge zwischen 15-30 Sekunden nach der Fahrplanzeit ab und kommen auch pünktlich am Ziel an. Bei Pendlerzügen am Morgen und Abend kann es etwas anders aussehen, aber wenn ich die Pendler beim Ein- und Aussteigen betrachte, haben es diese in der Hand, Pendlerzugsverspätungen zu minimieren. Alternativ könnte die SBB die Aufenthaltszeiten in den Bahnhöfen von 0-1 Minute auf 5 Minuten erhöhen, aber damit wären dann alle Kunden bestraft, da ein Taktfahrplan nur funktioniert, wenn alle Züge (Viertel-, Halb- oder Stündlich (bei Nebenlinien) die entsprechenden Aufenthaltszeiten bekämen, also auch bei normalem Fahrgastaufkommen.

Hier noch ein paar Bilder aus der App (nur kleine Auswahl).

Startbild, Oben Links der normale Fahrplan, Mitte der neue Touchfahrplan und Rechts der schnellste Fahrplanweg vom Aufentaltsort nach Hause, eine Zeile weiter unten Anzeige der gekauften Billette und ganz unten mögliche Schnellwahlen von Tickets des Regionalverkehrs, wo man sich gerade aufhält (z.B. ZVV in Zürich):

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So sieht mein Touchfahrplan mit meinen wichtigsten Bahnhöfen/Haltestellen aus. Nun genügt es, mit dem Finger eine Linie zwischen 2 und mehreren Bahnhöfen (z.B. wenn man über einen Umweg nach Luzern fahren will):

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Hier das Beispiel einer Fahrplanauswahl:

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Detailansicht einer Verbindung. Hier kann man sich auch alle Haltestellen des gewählten Zuges auf der gewählten Strecke anzeigen lassen und auch die Zugzusammenstellung bezogen auf den Perron (also wo steht ein 1.Klasswagen usw.):

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Hier kann man dann das Ticket wählen (1./2.Kl., Normales Ticket, Sparticket (Zuggebunden), Einfach/Retour usw. Mit einem Klick auf Billett kaufen wird das Ticket geladen (bis 40 CHF ohne Eingabe eines Passwortes) und der hinterlegten Kredit- oder Postfinancekarte belastet. Einfacher geht das Ticketlösen wirklich nicht mehr.

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Gestern Abend fand die offizielle Lancierung der App in einem gediegenen Rahmen für 400 geladene Tester (nach dem Motto, wer sich zuerst angemeldet hatte, bekam eines der begehrten Tickets) mit einem ausgezeichneten Essen und der Vorstellung der App statt.

Ein paar Bilder vom Anlass:

 

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Vorspeise:

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iTrain 4

iTrain 4 ist nun erschienen.

Neu gibt es 4 Versionen:

  • Lite
  • Standard
  • Plus
  • Professional

Nutzer der Version 3.3.6 Pro sollten, wenn schon, auf die Version 4.0.x Pro upgraden, damit alles, was iTrain bisher konnte, auch weiterhin geht. Also genau prüfen, ob die Version Plus die benötigten Features auch bietet.

Ich werde nun doch auf 4 Pro upgraden, obwohl ich nur einen Bruchteil der neuen Features einsetzen werden, aber das neue Tool zur Überprüfung auf Fehler ist mir der Upgradepreis von 109€ wert. Ganz verzichten werde ich auf die Programmiermöglichkeit, weil der ESU Lokprogrammer da wesentlich mehr bietet. Ich finde, Programmiermöglichkeiten gehören nicht in eine Softwaresteuerung, da diese den Programmierlösungen der Decoderhersteller immer gehörig hinterher hinken werden. Dieses Feature war bis jetzt der Verweigerungsgrund für das Upgrade. Auch kann ich nur meinen Kollegen, die auf 4 umgestiegen sind, helfen, wenn ich es selber habe.

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Stärz Zentrale ZS2+

Neu liefert nun die Firma Peter Stärz zusätzlich zu den Zentralen ZS1 und ZS2 noch die ZS2+ Zentrale aus.

Die ZS2+ Zentrale wird alle TrainController-Fahrer freuen, da die ZS2+ nun wahlweise das ZS2 Protokoll (wird von TrainController nicht unterstützt) auch das Protokoll der FCC Zentrale anbietet. In TrainController muss dann das FCC Protokoll gewählt werden.

Mit der ZS2+ Zentrale kann man nun wählen, ob 16 oder 32 DCC/SX2 Loks gleichzeitig fahren sollen, nebst gleichzeitig 103 SX1 Loks. Für 32 DCC/SX2 Loks muss das FCC-Protokoll gewählt werden. Für Anlagen (wie meine) deren Gleisplan max. 16 DCC/SX2/SX1 Loks/Züge zulassen, verwendet man auch bei der ZS2+ vorteilhafter das optimierte, schnelle Stärz ZS2 Protokoll bei der Steuersoftware (ausser bei TrainController, da geht nur FCC). Das FCC-Protokoll hat eine festgelegte, nicht änderbare, hohe Baudrate die wegen dem höheren Datenverkehr unter FCC auch notwendig ist. Eine Baudrate von 38400 Baud reicht auch für grössere Anlagen vollkommen aus, wenn die Zentrale ein intelligentes Management hat, wie es bei der ZS1, ZS2 oder der entsprechend konfigurierten ZS2+ der Fall ist. Bei höheren Baudraten wird jeder serielle BUS anfälliger auf Störungen.

Die Basisplatine bietet 2 synchrone SX-Busse, einen PX-Bus und 2 MX-Buchsen (z. B. zum Anschluss der Mobile Station) und ein integriertes Interface. Der integrierte Booster bietet einen Dauerfahrstrom von 4A, ist dauerkurzschlusssicher und bietet einen separaten Anschluss für ein Programmiergleis.
Mit der Basisplatine können bis zu 112 Selectrix-Loks gleichzeitig gefahren und 896 (112 x 8) oder 1792 (2 x 112 x 8) Schaltartikel gestellt werden.
Als besonderes Merkmal bietet die Basisplatine einen Master-Slave-Betrieb, sodass mehrere Zentralen zusammengeschlossen werden können und sich somit beliebig viele SX-Busse mit je 112 weiteren Adressen erzeugen lassen. Dies ist besonders geeignet beim Betrieb von großen Modulanlagen.

Profizentrale ZS1 vs. Digitalzentrale ZS2 vs. Digitalzentrale ZS2+

Der Unterschied zwischen den Zentralen besteht in den unterstützten Gleisformaten und gleichzeitig fahrenden Loks.

Während die Profizentrale ZS1 eine reine Selectrix-Zentrale ist und so tatsächlich auch 13 mal pro Sekunde die gesamte Gleisinformation aktualisiert, bieten die Digitalzentralen ZS2 und ZS2+ die Möglichkeit, auch Selectrix-2- oder DCC-Loks zu steuern – davon maximal 16 (ZS2) bzw. 32 (ZS2+) gleichzeitig.
Von den Digitalzentralen ZS2 und ZS2+ werden DCC-Adressen bis 9999, 126 Fahrstufen und 16 Lokzusatzfunktionen unterstützt, die Wiederholrate am Gleis sinkt dann aber mit jeder weiteren in Betrieb genommenen Lok. Details hierzu entnehmen Sie bitte der Betriebsanleitung. Meine Erfahrungen mit der ZS2 und max. 16 gleichzeitig fahrenden DCC-Loks (Zentrale eingestellt auf nur DCC) sind mit iTrain 3.3.6 (Fahren mit Positionen) und Decoder Lopi4 DCC und D&H im DCC Modus sind äusserst gut (im Gegensatz zu früher mit anderen Zentralen und Steuerprogrammen).
Für den Mischbetrieb mit Selectrix-2 oder DCC kann ein Update der Busteilnehmer (z.B. Handregler) für den SX0 Bus notwendig werden, da der SX0-Bus für den Mischbetrieb erweitert werden muss.

Näheres zu den Stärz-Zentralen hier.

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Fahren mit SX1 und DCC

Bereits habe ich ein paar Wochen Erfahrungen sammeln können mit Fahren unter DCC in Spur H0 und wie bisher Fahren unter SX1 in Spur H0m.

Die Anlage wird im Moment mit iTrain 3.3.6 gesteuert mit folgenden Zentralen:

  • H0:       Stärz ZS2, eingestellt auf reines DCC
  • H0m:   Stärz ZS1, reines Selectrix 1
  • Melder und Weichen/Signaldecoder über den jeweiligen SX1-BUS der zuständigen Zentrale.

Fazit:
Mit den aktuellsten ESU-Lopi 4 Decodern (aktuellste Firmware), aber auch den ZIMO-Sound- und D&H Decodern lassen sich die Loks mit DCC sehr feinfühlig steuern. Neu verwende ich auch ESU Lopi 4 DCC Decoder, d.h. diese Decoder kennen nur DCC, weshalb sie auch etwas günstiger sind. Dies, weil ich nun unter H0 definitiv nur noch mit DCC fahre (H0m wird vorläufig weiterhin mit reinem SX1 gesteuert). Da auf meiner Anlage mit nur einspurigen Strecken nur bis max. 16 Loks/Züge gleichzeitig fahren können, reichen auch die 16 im Moment möglichen, gleichzeitig zu steuernden Loks der Stärz Zentrale ZS2 problemlos. Selbstverständlich dürfen auch mehr als 16 DCC Loks auf der Anlage stehen, aber fahren können gleichzeitig nur 16 Loks. Die MTTM FCC könnte 32 Loks gleichzeitig fahren lassen, aber das Protokoll der MTTM FCC zum PC ist leider nicht so gut, d.h. die Steuerungssoftware muss wie beim alten Trix alle Anlagenveränderungen laufend selber abfragen, was einen sehr hohen Datenverkehr zwischen Zentrale und PC verursacht (wird durch die sehr hohe Baudrate wieder etwas relativiert). Wo mehr Verkehr herrscht, kann es leider auch zu mehr Störungen kommen (ist wie beim Auto- oder Bahnverkehr). Da ist mir die intelligente, schnelle Lösung des Protokolls der Stärz-Zentralen ZS1 und ZS2 viel lieber.

Sehr erfreulich ist, dass sich besonders ältere Loks mit alten Motoren (HAG, Märklin Hamo, Fleischmann usw.) dank der automatischen Messung der optimalen Motoreneinstellwerte CV 51-56 der ESU-Lopi 4 Decoder äusserst präzise und schnell einstellen lassen, was bei den D&H Decodern leider doch recht langwierig ist (aber auch zu guten Resultaten führen kann).

Der ESU-Lok-Programmer ist für ESU-Decoder ein muss, will man sich nicht mit den vielen CVs herumschlagen. Dank dem ESU-Programmer ist das Einstellen der Decoder dank Menüsteuerung ein „Kinderspiel“, das auch Spass macht, wenn man die Resultate sofort überprüfen kann.

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Neue Rubrik „DCC Fahren“

Ich habe eine neue Rubrik eingefügt mit dem Titel „DCC Fahren“. Da werde ich in Zukunft Beiträge über meine Erfahrungen und Erlebnisse mit DCC-Lokdecodern machen, unabhängig von welchem Hersteller sie stammen. Zu Beginn ein Beitrag zu ESU Lopi4 und dem automatischen Einstellen der CV-Werte 51-56.

Neue Rubrik DCC Fahren07-08-_2016_11-36-05

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DCC zum Fahren und Selectrix zum Melden und Schalten

Aufgrund diverser Vorkommnissen und meinem etwas gestörten Vertrauen in die Firma D&H habe ich mich daran gemacht, wieder einmal zu testen, wie sich das Fahren in DCC und Melden und Schalten mit Selectrix, heute, im Juli 2016 bewährt. Seit meinem letzten Test, der schon einige Jahre zurückliegt, wurden die ESU-Lokdecoder aber vor allem auch iTrain 3.3.x stark verbessert. So steuert man heute in iTrain mit Positionen, d.h. iTrain berechnet immer die aktuelle Position eines Zuges innerhalb eines Blockes, unabhängig davon, wie viele Melder in einem Block verbaut sind. Mehr als ein Melder verbessert die Berechnungsgenauigkeit, falls eine Lok ihre Fahreigenschaften seit dem Einmessen verändert haben sollte (was gelegentlich vorkommt).

Bis heute habe ich nun fast alle Loks/Züge, die auf der Anlage verkehren, auf DCC umgestellt und in iTrain neu eingemessen. Bei den dazu fähigen Decodern von D&H habe ich einfach die neue Adresse in DCC programmiert, womit diese Decoder dann nur noch auf DCC hören und die bestehenden Einstellungen behalten. Bei den Decodern von ESU (Lopi 4) habe ich den Haken bei Selectrix, Motorola, MFX usw. entfernt und nur DCC angehakt. Ebenfalls habe ich lange Adressen programmiert. Die Stärz ZS2 Zentrale habe ich auf „nur DCC“ eingestellt, in iTrain die betreffenden Loks mutiert (Adresse und Digitalformat) und neu eingemessen.

Der ersten Test mit 6 Loks/Zügen, darunter 2 Soundmodelle mit Zimo-DCC-Decodern (Roco SBB Schneeschleuder, HAG SBB Ee922) verlief erfolgreich. Die ersten Erfahrungen zeigen, dass es nun mit iTrain 3.3.5 (Testversion) und DCC so gut funktioniert wie mit reinem Selectrix zum Fahren. So wie es nun aussieht, werde ich ab heute, 19. Juli 2016, definitiv mit reinem DCC Fahren und mit dem bestens bewährten, schnellen und zuverlässigen Selectrix-BUS Schalten und Melden. Bei letzterem ist man auch nicht von D&H abhängig und da liefert z.B. Stärz alles was es braucht, von der Zentrale bis zum BUS-Verteiler. Ein weiterer Vorteil ist, dass ich nun auch ohne Bedenken einmal eine Lok mit DCC Decoder kaufen kann, z.B. am 30.07.2016 von Piko die DB219 Diesellok mit ESU-OEM-Sounddecoder und 22 Funktionen (!). Diese Lok funktioniert einwandfrei mit iTrain und der Stärz ZS2 Zentrale.

Einer älteren Trix SBB Ae3/5II mit 8-pol.Normbuchse habe ich einen ESU-Lopi4 eingebaut. Sie Lok hat noch einen alten Märklinmotor und anstatt lange mit den CVs 52-56 zu experimentieren, habe ich die CVs automatisch eintragen lassen, indem ich wie im Handbuch im Kapitel 11.1.3 beschrieben vorgegangen bin. Das Resultat war sehr erfreulich. Anstatt einem langen Gleis habe ich die Einmessfahrt auf dem Rollenprüfstand gemacht, was bestens funktionierte. Die Werte habe ich in einer Tabelle eingetragen, damit ich in ähnlichen Fällen entsprechende Anhaltspunkte für die Einstellung habe. Ebenfalls habe ich die Beispielswerte aus dem Handbuch, Abbildung 25, in diese Tabelle eingetragen. Nachfolgend noch 2 Bilder vom Lokinneren der Ae 3/5II. Verdrahtung Original & ESU-Decoder mit 8-pol.Stecker

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2016-08-01 16.32.49_kleinSteckerseite

iTrain Einmesskurve Trix SBB Ae 3-6IIDie perfekte Einmesskurve mit ESU Lopi 4 M4 und wie oben erwähnt automatischer Einstellung der Motorparameter! So eine Kurve gelang mir beim D&H DHP260 nicht.

Gelegentlich werde ich meine WebSite an die neue Situation anpassen, es wird aber sicher noch einige Zeit dauern, bis alles angepasst worden ist.

Aktuell setze ich folgende Soft- und Hardware ein:

  • Stärz ZS2 Zentralen
  • Stärz Besetztmelder, Servodecoder usw. (alles von Stärz)
  • iTrain 3.3.5 (Testversion)
  • Samsung S4 Smartphone für die iTrain Steuerungsapp (und die SONOS-Musiksteuerung 🙂 im Moba-Raum)
  • ESU Lokdecoder, u.a. Lopi4 M4 mit Plux22 Schnittstelle und 7 AUX Ausgängen, wie es  von neueren Loks von Roco gebraucht wird. Der Plux22 Decoder DH22A von D&H hat nur 4 AUX Ausgänge und passt wegen zu hoher Bausteine nicht sauber in jede aktuelle Plux22 Schnittstelle (vermutlich passt er eigentlich nur in Brawa-Loks).
  • PC Shuttle mit Windows 10 Pro i7 Prozessor mit 16GB RAM (übertrifft natürlich die Mindestanforderungen eines PCs für die MOBA allein bei weitem)
  • ESU-Lokprogrammer (geniales Teil!)
  • LS-Digital Railspeed für die Lokeinmessung durch iTrain (geniales Teil!)

In Zukunft werde ich nur noch Lokdecoder der Firma ESU kaufen (und verbauen), da man diese in jedem Fachgeschäft bekommt und von der Firma D&H unabhängig wird, die sich leider von SX1 zum Fahren immer weiter entfernt und sich DCC angebiedert hat. Darum verwende ich nun lieber direkt DCC-Decoder von ESU und Zimo (wenn in Modellen, z.B. Roco, schon eingebaut) und letztendlich könnten die ESU Decoder zur Not auch SX1 ;).

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