Bemo RhB Ge 4/4 II 628 „S-chanf“

Nach längerer Zeit habe ich mir wieder einmal ein Bemo Modell geleistet. Es handelt sich um die Ge 4/4 II 628 „S-chanf“. S-chanf ist mein Bürgerort im schönen Engadin.

Ge 4/4 II 6298 „S-chanf“ mit Fairtiq Aufschrift

Diese Lok ist mit einem neuen ESU Loksound 5 Decoder ausgerüstet. Ein Energiespeicher fehlt, weshalb ich heute einen Energiespeicher PuffN, einseitig bestückt, von Fichtelbahn eingebaut habe. Dieser hat quer eingebaut genau Platz zwischen Decoder und Platine der Führerstandbeleuchtung. Zwei Spulen auf der Platine haben genau die richtige Höhe und dienen der Befestigung des Energiespeichers mit dünnem, beidseitig klebenden Klebeband.

Energiespeicher dienen dazu, dass Loks auch bei langsamer, vorbildlicher Geschwindigkeit gut über kleine Verschmutzungen auf dem Gleis hinwegkommen. Damit wird auch der Sound der Lok nicht kurz unterbrochen. Auf der Lokplatine sind die beiden Anschlüsse U+ und GND schön am Rand der Platine als Lötaugen vorhanden, sodass die Verdrahtung keinerlei Probleme macht. Auch das Lokgehäuse passt anschliessend präzise auf das Chassis der Lok.

Die neuen Bemoloks sind im Vergleich mit älteren Loks wesentlich sauberer aufgebaut. Nebst einer MTC21 Decoderschnittstelle für den Decoder gibt es auch eine Führerstandbeleuchtung und die Front- und Rücklichter können individuell eingeschaltet werden. Die brünierten Räder haben auch eine wesentlich bessere Stromabnahme, seit diese bei Märklin in Göppingen brüniert werden. Das sorgt für eine wesentlich bessere Stromabnahme von den Gleisen, besonders wenn man gute Neusilbergleise verwendet (z. B. Tillig-Bettungsgleise oder Peco-Gleise).

Nachtrag
Leider erfüllte der ESU-Sounddecoder meine Erwartungen nicht, sodass diese Lok nun ohne Sound mit einem D&H DH21A Decoder betreibe.

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