iTrain

Hinweis
Die meisten Beiträge unter dieser Rubrik basieren noch auf der Version 2.1.x, werden aber gelegentlich an die Version 4.x angepasst!

iTrain ist eine Software für die Steuerung einer Modelleisenbahnanlage mit dem PC.

iTrain wird in den Niederlanden entwickelt und ist direkt beim Hersteller zu beziehen (Link siehe im Sideboard nebenan)

iTrain gibt es in Versionen für:

  • Windows (Windows XP sollte man aus Sicherheitsgründen nicht mehr verwenden!)
  • Apple-MAC Betriebssystem
  • Linux
  • Solaris

iTrain läuft, wenn JAVA 64Bit installiert ist, als erstes MOBA-Steuerprogramm im vollen 64Bit Modus von Windows 7 und 8.x! Auch auf meinem Windows 8 Pro MOBA-PC und Laptop läuft iTrain absolut problemlos mit JAVA 8 64Bit!

iTrain ist eine mit modernsten Mitteln programmierte Software, die auch mit zukünftigen Betriebssystemversionen keine Probleme haben wird, z.B. mit Windows 8, das ich seit dem Herbst 2012 einsetze.

iTrain unterstützt auch mehrere PCs im Netzverbund, ohne Zusatzkosten wie bei anderen Steuerprogrammen, als Server (MOBA-PC) bzw. Client (PC z.B. beim Schattenbahnhof)!

iTrain bietet ein Forum, wo alle Fragen zu iTrain, zum Betrieb mit iTrain usw. beantwortet und diskutiert werden, unter Mitwirkung des Softwareentwicklers, wenn nicht gerade „Trolle“ unterwegs sind! Ich mache seit dem 03.02.2013 darum im Forum nicht mehr mit.

iTrain unterstützt die folgenden Selectrix-Zentralen (nebst vielen DCC/MM-Zentralen):

  • Stärz ZS1 (sehr zu empfehlen, reines SX1)
  • Stärz ZS2 (sehr zu empfehlen, SX1,SX2 und DCC)
  • Stärz BUS-Interface (für DCC/MM Fahrer zum zuverlässigen Melden und Schalten)
  • MÜT 2004 (ab iTrain-Version 2.1, sehr zu empfehlen, reines SX1)
  • MTTM-FCC (nicht uneingeschränkt zu empfehlen wegen unnötigem Polling)
  • Trix CC2000 (nicht mehr zu empfehlen (Polling, nicht mehr Up to Date)
  • Rautenhaus SLX/RMX (nicht zu empfehlen da nicht 100% SX-Kompatibel, zu teuer)

iTrain

  • kann Züge fast ohne irgendwelche zusätzliche Eingaben vollautomatisch steuern, d.h. jeder Zug sucht sich seinen Weg selbst
  • kann Züge mittels selber definierten Routen vollautomatisch steuern. Eine Route kann z.B. sämtliche im Schattenbahnhof abgestellten Züge steuern, also z.B. 1 Route kann 1, aber auch 20, 40 usw. Züge vollautomatisch steuern. Ich verwende nur diese Art der Steuerung, da beim Vorbild sich die Züge den Weg auch nicht automatisch suchen (wie die Fische im Aquarium) sondern immer genau definiert an einem Punkt starten und an einem anderen oder dem gleichen Punkt wieder ankommen. In den Bahnhöfen kann man so auch genau definieren, in welchem Gleis ein Zug einfahren soll – aber man kann auch mit Routen den Zug sein Bahnhofsgleis selber suchen lassen, was vor allem im Schattenbahnhof durchaus Sinn macht.
  • kann auch von Hand gesteuerte Züge überwachen, d.h. wenn man „halbautomatisch“ wählt, wird ein von Hand gesteuerter Zug vor einem roten Lichtsignal anhalten, falls man als Lokführer einmal nicht aufmerksam sein sollte.
  • kann bei Handsteuerung in der Einstellung „manuell“ auch alle Signale missachten, sinnvoll, wenn man einen Zug testen will und zuvor alle Weichen/Fahrstrassen von Hand richtig eingestellt hat. Hat man jedoch bei den Weichen iTrain so eingestellt, dass die Weichen nach Durchfahrt immer in die gewähkte Grundstellung schalten (was ich sehr schätze), wird die Weiche auch nach Durchfahrt eines Manuell gesteuerten Zuges immer in die Grundstellung zurückgestellt. Damit es bei manuellen Fahrten dadurch nicht zu problemen kommt, bleibt im Schattenbahnhof und im Hauptbahnhof ein definiertes Gleis immer frei und die Grundeinstellung der Weichen sind so definiert, dass die Fahrstrasse auch immer über dieses Gleis führen wird. Nur so bin ich sicher, dass Testfahrten auch ohne den PC einzuschalten immer crashfrei erfolgen, sofern ich nicht eine Weiche zwischenzeitlich von Hand geschaltet habe, wenn iTrain nicht läuft.

Mit iTrain bekommt man ein Werkzeug, das zu einem vernünftigen Preis alle wichtigen Modellbahnsteuerungsaufgaben voll erfüllt und das nach einer kurzen Lernphase, sofern man zuerst das Handbuch und die beigefügte Demodatei genau studiert hat. Bei anderen Programmen dauert das wesentlich länger oder man schafft es nie, alles richtig zum laufen zu bringen (meine Erfahrungen mit anderen Programmen während rund 14 Jahren. Der März 2011 brachte die Erlösung in Form von iTrain!

Alle genannten Zentralen (ausser RMX) habe ich im Einsatz (gehabt) und darauf beruhen meine Empfehlungen. Diese basieren auf eigenen Erfahrungen und nicht auf „Luftschlössern“ :).

Aufgrund vieler Fragen mit mitgelieferten, leider meist fehlerhaften Gleisbildern im Forum, habe ich festgestellt, dass es immer wieder zu Unklarheiten bei Blöcken kommt. Darum lohnt es sich, zu Beginn der Arbeit mit iTrain mein Beispiel eines Blockes unter dem Menü -> „Bearbeiten“ -> „Blöcke“ zu studieren. Sind alle Blöcke nach diesem Beispiel erstellt, wird es beim Anlagenbetrieb garantiert keine Probleme mit Blöcken geben.

Ab Version 3.3.0 verfeinern mehr als 3 Melder pro Block die Fahreigenschaften der Züge zusätzlich – die Berechnungen werden noch genauer. Auch sollte man ab Version 3.3.0 nur noch mit Positionen fahren weil es viele Eingaben vereinfacht. So gibt man in einem Block nur noch an, wo der Zug mit dem Abbremsen beginnen soll und wo er anhalten soll. Den Rest berechnet iTrain selber aufgrund der Längeneingaben im Gleisbild (Melder, Blöcke, Weichen, Loks, Züge (Wagen einzeln oder zusammengefasst).

 

Aktualisiert: 12.06.2015; 09.03.2018