– Magnetartikel (Weichen, Schranken, Signale)

Weichen

Um Weichen in iTrain einzutragen, klickt man im Gleisbild-Editor doppelt auf das entsprechende Weichensymbol. Es öffnet sich dann folgendes Fenster:

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Klickt man auf den Reiter „Zustandsabbildung“, sieht das Fenster wie folgt aus:

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Unter „Optionen“ kann man eine Zustandsverzögerung, aber auch den Weichen-Besetztmelder eintragen. Mit Geschwindigkeitstyp „Schnell“ oder „Langsam“ kann man die Standardeinstellung Gerade = schnelle, Abzweig = langsame Fahrt auf beide „Schnell“ oder „Langsam“ einstellen. Normalerweise ist jedoch die Einstellung „Standard“ richtig.

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Sollte die Weiche falsch angeschlossen sein, muss man nicht die Drähte umlöten sondern kann das in iTrain machen, indem man mit einem Doppelklick auf den entsprechenden Ausgang klickt und z.B. anstatt 2=20.1 ‚1‘ 1=20.1 „0“ wählt. Wie das aussieht, sieht man im nächsten Bild. Dieses Prinzip gilt auch für andere Dekoder, wie z.B. Lichtsignaldekoder. Besser ist es aber immer, die Anschlüsse richtig anzuschliessen.

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Bahnübergang (Schranke)

In iTrain kann man auch eine Bahnschranke einfügen. Sobald der Block reserviert oder besetzt wird, schliesst die Schranke. Ist der Zug durchgefahren (Block frei), öffnet sie sich wieder. Das funktioniert auch, wenn man eine Lok von Hand von der Zentrale aus steuert, d.h. iTraineinstellung = Manuell. Sobald die Lok auf den entsprechenden Block fährt, schliesst die Schranke.

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Im Gleisbild wird folgendes Symbol angezeigt…..

22-08-_2014_11-51-15 Schranke offen       24-08-_2014_13-03-03 Schranke geschlossen

und weil ein Filmchen mehr zeigt als tausend Worte hier noch das passende Video meines „Fussgängerüberganges“.

Die Viessmann Schranke 5100 ist an einen Stärz-Funktionsdecoder angeschlossen (genau wie eine Weiche, mit Impulsstrom)

Signale

iTrain bietet einfachere Möglichkeiten für die Ansteuerung von Lichtsignalen als die Konkurrenten WIN-DIGIPET und TrainController. iTrain erlaubt mehr als 2 Bits pro Signal einzugeben, so dass auch ein 4-begriffige Signal mit nur einem Symbol dargestellt werden kann. Mit iTrain habe ich es zum ersten Mal ohne grossen Aufwand geschafft, Lichtsignale auf einfachste Art zusammen mit den Stärz Lichtsignaldecodern anzusteuern.

Ich habe auf der Anlage bisher mehr als 6 Signale installiert (2 2-Begriffige, 3 3-Begriffige und ein 3-begriffiges Vorsignal).

In den beiden ersten Bildern sieht man den Testaufbau (auf dem sommerli­chen Balkon 😉 im Sommer 2011, nachdem ich meinen ersten Lichtdecoder-Bausatz LDMiba 3(d) von Stärz zusammen gelötet habe. Mittlerweile sind es ein paar Module mehr geworden.

Dieses Modul hat je nach Einstellung 16 Einzel- oder 8 Doppelausgänge zum Anschluss von Lampen (LEDs mit Vorwi­derstand) oder Lichtsignalen. Das Modul bietet eine Dimmfunktion zum sanften, vorbildgerechten Ein- und Ausblenden der ein­zelnen Ausgänge, was äusserst schön aussieht.

Das Modul LDMiba 3(d) von Stärz wird, wie alle Stärz Module, am einfachsten mit dem kostenlos auf der Stärz-WebSite herunterzuladenden Programm „Stärz Programmer“ programmiert bzw. eingestellt (letzteres ist eigentlich die richtige Bezeichnung für den Vorgang). So können die Adressen und alle möglichen Parameter auf einfachste Weise eingestellt werden. Am besten stellt man die Module vor dem Einbau in die Anlage richtig ein.

Für den Anschluss von LED-Lichtsignalen mit Vorwiderständen ist in der Regel eine Gleich- (20V) oder Wechselstromspannung (16V) notwendig. Wichtig ist, dass man die Vorwiderstände für die LEDs genau berechnet, z.B. mit der Android-App „ElectroDroid“ (die noch viel mehr kann!).

Für die Ansteuerung mit iTrain, zusammen mit genanntem WDMiba 3(d), verwende ich das Modul mit der Einstellung auf 16 Einzelausgänge, da damit problemlos mehrbegriffige Signale angeschlossen werden können.

Auf der abgebildeten Rasterplatte wird ein 3-begriffiges Signal simuliert, mit 3 LEDs und den entsprechenden Vorwiderständen.

Die LEDs sind angeschlossen an:
Adresse 63.3 Rot
Adresse 63.4 Grün
Adresse 63.5 Gelb
und + = gemeinsame Anode

In iTrain wird das Signal wie folgt eingetragen:

 

Zu beachten ist, dass in diesem Beispiel die Adresse 63.3 und 63.5 eingetragen werden. Mit dem Anhaken von „Verwende den Adressbereich“ werden alle Adressen (Anschlüsse) zwischen den beiden eingetragenen Adressen eingebunden! Ich kenne kein Steuerprogramm, wo das so einfach und elegant gelöst ist wie in iTrain 2.x!

Aktiviert sind für die verwendeten Begriffe:
Halt (Rot)
Freie Fahrt (Grün)
Fahrt 40 km/h (Grün/Gelb)

Die Einträge unter „Ausgang“ bewirken, dass die LEDs syn­chron zur Darstellung des Signals im Gleisbild von iTrain leuchten, wobei „1“ =  leuchten, „0“= dunkel bedeutet.

Zusammen mit der vorbildgerechten Überblendung des Stärz Lichtdecoder 3(d) wirkt das besonders eindrucksvoll.

Wichtig ist, dass die Signalsymbole im Gleisbild in der richtigen Richtung eingezeichnet werden, d.h. „Grün“ auch dort ist, wo es beim Original ist, also oben. Wenn die Richtung nicht stimmt, dann gibt es zu Recht beim „automatischen Ausfüllen“ im Blockeditor fehlerhafte Einträge (Signale auf der falschen Blockseite).

 

Letzte Änderung: 24.08.2014