Meine Steuersoftware „Karriere“

Via TrainController, WinDigipet und Railware zu iTrain

TrainController, damals noch unter dem Namen RailRoad & Co, lernte ich in den 90er Jahre kennen. Ich konnte mich damals aber nie richtig dafür erwärmen, entsprach doch das Gleisbild nicht meinen Vorstellungen. Mangels anderen mir bekannten Programmen blieb es meine Software, um damit auf das Bauen von mechanischen Gleisstellpulten verzichten zu können (nachdem ich etwa fünf solche „Werke“ konstruiert hatte).

Um die Jahrtausendwende wechselte ich die Spur von N auf H0/H0m und liess mich von „Fachleuten“ im Jahr 2001 (das sind Leute, die das Fach kennen, wo der Artikel liegt) überzeugen, dass die Intellibox für mich das Beste sei und ich mit der Intellibox auch weiterhin meine mit Selectrixdecodern bestückten Loks steuern könne, nebst DCC-Loks.

Zusammen mit der Intellibox entdeckte ich dann die Steuersoftware WinDigipet, dessen Gleisbild mir auf Anhieb gefallen hat. So verwendete ich zusammen mit der Intellibox das Programm WinDigipet, obwohl mir die Art des Kopierschutzes nie gefallen hat. Die Original CD musste immer im CD/DVD-Laufwerk liegen und wurde fast bei jedem Start abgefragt, was die Lebensdauer der Laufwerke leider spürbar verkürzt hat! Auch wird durch den WDP CD Kopierschutz ungefragt ein Programm der Kopierschutzfirma installiert, was zu Problemen mit anderen Programmen führen kann und was ich prinzipiell auf meinen PCs nicht zulasse (darum auch der Verzicht auf Wintrack mit gleichem CD-Kopierschutz, wenn auch weniger „streng“).

Im Jahr 2004 hatte ich von der Intellibox mit ihren gelegentlichen Resets und deren schlechten Umsetzung des Selectrixformates endgültig genug, so dass ich alles Uhlenbrock-, DCC- und LoconetBus-Material durch ein reines Selectrix System ersetzt habe. Den ungenügenden s88 BUS hatte ich bereits 2002 durch den Loconet BUS mit Blücher-Besetztmeldern ausgewechselt.

Seit Januar 2005 fahre ich zu meiner vollsten Zufriedenheit nur noch mit Selectrix pur.

Da WinDigipet im Januar 2005, obwohl versprochen, Selectrix noch nicht unterstützte, erneuerte ich am 10. Januar 2005 meine TrainController Lizenz auf die Version 5.0. Das Gleisbild war 2005 nicht mehr mit der ersten, von mir eingesetzten RR&Co Version zu vergleichen, aber immer noch nicht ganz mein Geschmack. Als dann Selectrix auch von WinDigipet wieder unterstützt wurde, konnte ich es (leider) nicht lassen, und erneuerte die WDP Lizenz wieder, nachdem ich mich kurz auch mit Railware auseinandergesetzt habe. Das ging mit WDP soweit gut, bis im Dezember 2006 zum ersten Mal nach einem kleinen WDP Update der Kopierschutz verrückt spielte, d.h. die Original CD (!) nicht mehr als Original CD erkannt wurde. Der Programmhersteller löste das Problem relativ schnell via Kopierschutzhersteller. Im Dezember 2007 wiederholte sich das CD-Debakel leider wieder. Diesmal liess mich der Hersteller von WDP aber im Stich. Mehr als 1 Monat tat sich nichts. Meine „Hilferufe“ im WDP Forum wurden mit Floskeln und zum Teil gehässigen Beiträgen abgeschossen, die zum Schluss mit dem Spruch des Programmierers gipfelte, dass er niemanden bei WDP halten wolle, was ich mir zu Herzen nahm ;).

Modelleisenbahner, besonders Mitglieder von Foren und Vereinen, sind ein spezielles Völklein und sie sind häufig mit einem eigenartigem Urheberrechtsverständnis ausgestattet. So meinen sie allen Ernstes, dass eine Lizenz eines Vereins für alle Vereinsmitglieder genügt, auch für die Anlage zu Hause. Raubkopien schaden jedoch jedem Hersteller und darum verstehe ich die Softwarehersteller sehr gut, dass sie ihre Software mit einem Kopierschutz versehen. Die Lösung mit der Original CD im Laufwerk ist jedoch veraltet, störanfällig und nur nervend, ja eine Zumutung. Was für PC Spiele allenfalls taugt ist für eine Software zur MOBA Steuerung ungeeignet.

Railware verwendet einen echten Dongle, TrainController einen normalen USB Stick mit aufgespieltem Sicherheitscode und iTrain verwendet, wie bei den meisten Softwareprodukten üblich, eine persönliche Seriennummer. Weder der Railware Dongle noch der TrainController USB Stick machten je einmal irgendwelche Probleme, weder unter Windows XP, Windows Vista noch Windows 7 Ultimate und vermutlich auch Windows 8 Pro. USB-Lösungen haben noch den grossen Vorteil, dass sie die empfindlichen CD/DVD Laufwerke schonen und dem Hersteller trotzdem einen hundertprozentigen Kopierschutz bieten. Seit ich auf Programme mit CD-Kopierschutz verzichte, halten meine DVD-Laufwerke ewig :).

Am liebsten sind mir Kopierschutzmethoden, wie sie von Microsoft, iTrain und den meisten anderen Herstellern von Software angewandt werden. Ich habe auch nichts dagegen, wenn ein Softwarehersteller eine Onlineaktivierung verlangt, die ein mehrfaches installieren auf mehreren PCs wirkungsvoll unterbindet (z.B. Avira Virenschutz) – da erwerbe ich dann einfach die benötigte Anzahl Lizenzen für meine PCs. Dass das so bleibt, liegt nur an den Usern, die die Lizenzen erwerben und auf die Verbreitung von Raubkopien verzichten, denn jeder Softwarehersteller kann ohne Einnahmen aus den Lizenzen nicht überleben und mit Modelleisenbahnsoftware wird ja auch keiner dieser Programmierer Millionär!

Bis März 2011 verwendete ich die Version TrainController 7 Gold (seit 2008). Selbstverständlich bietet TrainController heute ein gutes Gleisbild und Features, die alle meine Ansprüche mehr als erfüllten. Aber………..


iTrain (ab März 2011)

Im März 2011 habe ich meinen MOBA-PC von Windows 7 Ultimate 32 Bit auf Windows 7 Ultimate 64 Bit umgerüstet, nachdem es Probleme mit dem SP1 Update für Win7 32Bit gab, weil ich seinerzeit nach kurzem Vista 32Bit Gastspiel keine Neuinstallation auf Win 7 machte. Also eine gute Gelegenheit, auch den MOBA-PC als letzten meiner PCs auf 64 Bit umzustellen!

Der Wechsel verlief erfolgreich (komplette Neuinstallation mit Neuformatieren der Harddisk) und auch die Installation von TrainController 7 Gold war problemlos. Nur das Programm TrainAnimator 7 führte, wie schon zuvor, zu ständigen Abstürzen. So habe ich wieder TrainAnimator 5.8 installiert, mit welchem sich immer noch meist problemlos arbeiten liess. Die Sache mit TrainAnimator 7 hinterlässt bei mir jedoch leider einen unguten Eindruck auf die längerfristige Zuverlässigkeit von TrainController (evtl. veraltete Programmiertechnik oder „überladen“?). So hatte ich nach der Neuinstallation mit SP1 auf einmal Probleme zwischen TrainController und der Zentrale, die vor SP1 nicht waren. An der Hardware PC Zentrale konnte es nicht liegen, konnte ich die Zentrale doch aus dem Stärz-Programmer, aber auch von der Testversion von der Steuersoftware iTrain und anderen Programmen problemlos ansprechen. Nach mehrmaligem Abschalten und Einschalten der Anlage, des PCs und mehrmaligem verändern der Baudrate an der ZS1 Zentrale konnte TrainController die Anlage wieder ansprechen. Einige Kollegen machten leider ähnliche Erfahrungen.  Auch der unnötige Baudratenscanner hat TrainController gelegentlich am starten gehindert. Dieses Problem hatte ich auch im TC-Forum zur Diskussion gebracht. Herr F*’s Antwort hat mich jedoch nicht befriedigt. Programmabstürze sind mir sonst auf 2 Desktops und 2 Laptops unter Windows 7 64Bit SP1 völlig unbekannt (3x Ultimate, 1xProf).

Mein Vertrauen in TC war verloren gegangen, so dass ich mir nun die für alle Plattformen (Windows, Linux, MAC) erhältliche Steuersoftware iTrain doch etwas genauer angeschaut habe und welche mich positiv überrascht hat. iTrain 1.5 lief in ersten Tests sehr zuverlässig und hat eigentlich alles, was ich zur Steuerung meiner Anlage brauche (manuelle bis vollautomatische Steuerung). Klar bietet TrainController 7 Gold etwas mehr Features, aber auch vieles, das ich nie brauchen werde und das Programm nur belastet. So liess ich TrainController, so wie es konfiguriert war, noch wenige Wochen auf dem PC liegen, habe es aber dann definitiv von meinem PC gelöscht.

Mit iTrain wird auch eine Software wie TrainAnimator überflüssig, da iTrain die üblichen Bilderdateien nutzt (jpg, png) und auf die für iTrain richtige Grösse verkleinert. Warum kompliziert, wenn es einfach geht.

So ist nun meine Steuersoftware-Odyssee dank iTrain endlich zu Ende gegangen :)!

Weil mich Neues immer interessiert, habe ich iTrain in der Demoversion heruntergeladen, welche nach einer Registrierung mindestens einen Monat lang als Vollversion läuft. Eine sehr gute, praxisgerechte Lösung für Demoversionen, besser als der Demomodus von TrainController, der die Anlage immer nach kurzer Zeit abschaltet.

iTrain basiert auf JAVA, einer modernen und plattformübergreifenden Programmiersprache, weshalb es iTrain auch für Windows, Linux und MAC gibt. Verwendet man die 64Bit Version von JAVA, läuft auch iTrain als 100% 64Bit-Programm und wird im 64Bit-Programmordner installiert.

Schon nach wenigen Tagen mit iTrain hatte ich mich mit dem Programm angefreundet und die Profiversion bestellt und mich entschlossen, mit diesem Programm weiterzufahren. Nachdem ich den automatischen Betrieb meiner Anlage mit iTrain eingerichtet hatte, stand der Deinstallation von TC wirklich nichts mehr im Wege.

Besser als in anderen Programmen gelöst sind meiner Meinung nach (ab Version 2.0.x):

  • Gleisbild zeichnen, schnell und allein mit Tastenkombinationen ist ein Gleisbild schnell gezeichnet
  • Ergonomie in der Bedienung ist meisterhaft gelöst
  • Unterstützt Selectrix SX0 und SX1 BUS optimal, d.h. Besetztmelder und andere Module am SX1-BUS werden in der Form ModulNr./Anschlussnummer eingegeben, also z.B. „2.3“. Selbstverständlich können auch die wirklichen Nummern eingegeben werden, im Beispiel also „11“. Die Unterstützung der SX-Busse ist in iTrain exzellent gelöst, besser geht es nicht mehr
  • Alle Eingabefenster sind einheitlich gestaltet.
  • Bildschirmfahrpulte sind optimal gestaltet, der Mauszeiger muss nur innerhalb des Fensters sein, um mit dem Mausrad zu fahren. Präzises zielen auf einen Schieberegler entfällt. Auch die Tastatur kann dazu genutzt werden.
  • Das Programm läuft mit JAVA 64Bit auf einem 64Bit Windows-System als reines 64Bit Programm und fügt sich so optimal in die Betriebssystem-Umgebung ein.
  • Das Programm ist sehr stabil, d.h. ich hatte noch keinen einzigen Absturz, was mit TrainController 7 Gold unter Windows 7 64Bit SP1 leider immer häufiger vorgekommen ist und auf nicht mehr zeitgemässe Programmiertechniken schliessen lässt.
  • In der Profiversion ist Netzwerkbetrieb möglich, d.h. der MOBA-PC wirkt als Server, der Laptop an anderer Stelle im Anlagenraum als Client, braucht also kein kostenpflichtiges Zusatzprogramm wie bei TrainController. Die iTrain-Netzlösung funktioniert perfekt über LAN und WLAN, bei mir sogar aus der Wohnung im 1.OG zur MOBA im Keller (via LAN)!
  • Das Programm ist Preiswert. Die Profiversion 3.x.x kostet nur 199.00 €.
  • iTrain kann alles, was Modellbahner benötigen, verzichtet aber bewusst auf gewisse Spielereien („Features“) anderer Programme, die diese nur unnötig verteuern und auch instabiler machen, aber auch die Anwender schnell einmal überfordern.
  • In iTrain hat man im Prinzip drei Steuermöglichkeiten für Loks/Züge: Manuell, Halbautomatisch, Automatisch – aber auch alle 3 Varianten gemischt sind natürlich möglich.
  • Lokbilder müssen nicht umständlich konvertiert werden wie in TrainController. Normale JPG, PNG usw. Bilder reichen und werden automatisch passend verkleinert und gespeichert. Warum TC da ein eigenes Format mit separatem Programm benötigt, war mir immer schleierhaft und auch zu umständlich.
  • Das Programm ist nach kurzer Lernphase sehr einfach zu bedienen und weitgehend selbsterklärend.
  • In iTrain lassen sich falsch gesetzte, reale GBM Trennstellen sehr einfach softwaremässig (virtuell) verschieben.
  • Die Lokeinmessung ist in iTrain komfortabler (einfacher) gelöst als z.B. in TrainController.
  • Schnelle Hilfe bei Fragen im iTrain Forum, wo auch der Entwickler mitschreibt.
  • Alle namhaften Zentralen und Formate werden unterstützt!

Eine damalige Diskussion im TC Forum betr. der Unterstützung der neuen Stärz-ZS2 Zentrale durch TrainController führte leider zu unsachlichen und unhaltbaren Bemerkungen seitens Herr Freiwald und einzelner nicht SX-TC-User. Für mich kein Problem, unterstützen doch alle namhaften Steuerprogramme wie iTrain, WDP, RocRail usw. die ZS2 Zentrale perfekt. Diese Hersteller können ihr Programm ohne Probleme an die ZS2 Schnittstelle anpassen, wie ich das an meiner Anlage, mit der ZS2 und iTrain 2.x,  seit längerem erleben kann. Das funktioniert auch im Mischbetrieb mit mehr als 10 gleichzeitig verkehrenden Zügen absolut problemlos. Wo das Problem der Nichtunterstützung der ZS2 (und MüT-Plus) durch TC liegt, dürfte damit auch geklärt sein.

Ich nutze mit den ZS2-Zentralen im H0- und H0m-Bereich nur reines SX1 Fahrformat, allerdings macht auch der gemischte Fahrbetrieb mit SX1, SX2 und DCC Loks kaum Probleme, nur die bekannten, systembedingten Verzögerungen der Formate DCC und SX2 führten gelegentlich, aber selten, zu unpräzisem anhalten der SX2 und DCC Loks. Mit SX1 kennt man solche Probleme nicht und mit den neuen D&H DHP und DH Decoderserien geniesst man trotzdem die einprogrammierten SX2 Finessen problemlos – ohne Verzögerungsprobleme!

Meine Gleisanlage funktioniert aktuell mit iTrain 3.1.2 (Testversion) mit bis zu 14 Zügen während Stunden einwandfrei. Dank der Einrichtung von je 2 Blöcken im Ausweichbahnhof wurde die Kapazität so erhöht, dass es zu keinerlei Selbstblockaden mehr kommt. Zeitweise fahren und bremsen nun, nebst den Besetztmeldungen und dem Weichenschalten, mehr als 8 Züge gleichzeitig, ohne dass es zu irgendwelchen Verzögerungen bei den Fahrbefehlen kommt. Das beherrscht Systembedingt nur Selectrix SX1, auch wenn das DCC-Anhänger und ein fremdgegangener SX-Hersteller immer wieder bestreiten. Bei DCC aber auch SX2 kommt es Systembedingt leider spätestens ab etwa 6 gleichzeitig zu steuernden Zügen zu Verzögerungen, meistens aber schon früher. Aber bei wem fahren schon mehr als 8 Züge gleichzeitig, bei SX dürften aber auch 112 Züge/Loks gleichzeitig fahren, ohne Einschränkungen bei der Befehlsübertragung und punktgenauem Anhalten..

iTrain hat mit der ZS2 alle meine Tests bestens bestanden. Die ZS2 ist eine sehr zuverlässige Zentrale, auch für DCC Modelleisenbahner, die Selectrix mit dem SX Bus für das Melden und Schalten verwenden wollen (in der Einstellung „nur DCC“) oder für SX Fahrer mit mehr als 103/112 Loks, die die mit SX2 möglichen 9999 Lokadressen und Funktionserweiterungen nutzen wollen. Nur die lästigen DCC und SX2 Verzögerungen kann auch die ZS2 Zentrale leider nicht verhindern. Viele Funktionserweiterungen der neuen D&H Decoder können jedoch auch von SX1 Fahrern genutzt werden, wenn sie im SX2 Format programmiert werden. DCC und SX2 Decoder können auch mit der ZS1 programmiert werden, was für die Lopi4 Decoder nötig ist, wenn man diese auch im SX1-Format fahren lassen will. Alle Möglichkeiten der ZS2 werden von iTrain perfekt unterstützt.

Ich betreibe meine Anlage nun seit bald vier Jahren mit iTrain (ab Version 1.5), zusammen mit zwei Stärz ZS2 Zentralen (1xH0, 1xH0m) im reinen SX1 Format und einer ZS2 im reinen DCC Format für das Abstellgleis meiner Roco Schneeschleuder mit Sound, 4 Motoren usw.). Die Unterstützung der ZS2 (aber auch der ZS1) durch iTrain ab Version 2 ist hervorragend gelungen. Bis heute konnte ich keine Ungereimtheiten feststellen. Auch die Neuerungen und Verbesserungen in iTrain 3, die ich bisher entdeckt habe, sind ausgezeichnet gelungen.

Der gleichzeitige Betrieb mit insgesamt 14 Zügen (12 SX1 (Adressen zwischen 1 und 103) und 2 DCC (1xSound, 1xohne Sound)) funktionierte während der langen Testphase im Vollautomatikbetrieb absolut fehlerfrei mit iTrain 2.2.x auf meinen ausschliesslich einspurigen Strecken zwischen Schattenbahnhof und 3 weiteren Bahnhöfen. Die Unterschiede im Fahrverhalten der SX1 und DCC Decoderloks waren jedoch deutlich zu sehen und darum haben nun alle Loks SX-Decoder, auch die Soundloks, und es wird nur noch im SX1 Format gefahren.

Die meisten Züge fahren im Kreisverkehr in beiden Richtungen, weitere als Pendelzüge oder mit Rangiermanöver auf Abstellgleise zurück, bevor sie nach einiger Zeit wieder starten. Ein dichterer Verkehr, als ihn iTrain zustande bringt, ist auf meiner eingleisigen Streckenführung schlicht nicht mehr möglich. iTrain schafft das jedoch Problemlos. So fahren heute mit iTrain gesteuert max. 14 Züge ohne gegenseitige Blockierung auf dem H0-Teil der Anlage, nebst weiteren Zügen auf dem H0m Teil.

iTrain kam auch meinem beschränkten Modellbahnbudget sehr entgegen, kostete doch das Update von der Version 1.5.5 zur Version 2.x z.B. nur € 29.00. Bei TC dürfte das einiges mehr sein, weil auch Dinge mitbezahlt werden müssen, die man nie oder kaum brauchen wird. Die exzellenten Bausätze von Stärz tragen ebenfalls dazu bei, dass mein Budget nicht allzu stark strapaziert wird und ein sicherer Betrieb gewährleistet ist (seit 2007).

iTrain bzw. seinem Schöpfer ist es gelungen, was bisher noch keinem der mir bekannten MOBA Steuersoftwareherstellern gelang – mich von der Qualität und der Vielseitigkeit zu überzeugen – und das bei vernünftigen Kosten und 100% Zuverlässigkeit (zusammen mit Stärz Selectrix)!

 

Letzte Änderungen: 30.08.2014