– Zugrouten

Routen sind für mich das wichtigste Steuerungselement in iTrain. Alle meine Züge fahren mit wenigen, festgelegten Routen.

Routen beschreiben in iTrain die zu befahrenden Strecken, z.B. von einem Gleis im Schattenbahnhof über die Strecke und weitere Bahnhöfe wieder zurück auf das Schattenbahnhofgleis (Start-/Zielgleis), wo der Zug normalerweise abgestellt ist. Start- und Zielgleis müssen jedoch nicht das selbe Gleis sein.

Eine weitere Variante ist, einen Zug oder Triebwagen mittels Route in einem Bahnhofabstellgleis zu starten und via andere Bahnhöfe in einem Abstellgleis des Zielbahnhofes anzuhalten, wo er nach einer einstellbaren Pause wendet und wieder zurück fährt (Pendelzugbetrieb).

Um Routen erstellen zu können, müssen selbstverständlich alle in den Routen vorkommenden Blöcke bereits erstellt sein. Diese werden dann im Routen-Editor eingetragen.

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Dieses Beispiel zeigt eine Route, die für alle Züge des Schattenbahnhofes (in eine Richtung) zuständig ist. Gestartet wird in einem der Schattenbahnhofsgleise und nach dem Abfahren der Route fährt der Zug wieder Rückwärts in eines der Gleise zurück. Bei Markierung ist im Normalfall nichts einzutragen!

Hier ein Beispiel mit einer Start- und Ende-Marke.24-08-_2014_14-07-03

In diesem Fall startet der Zug auf dem Abstellgleis So-G8a und die Route startet dann auf Gleis So-Hi-1 und fährt so lange von der Start- bis zur Ende-Marke, bis die Route beendet wird. Dies, weil bei Wiederholung die Zahl „0“ eingetragen ist. Dann wendet der Zug auf Gleis So-Hi-1 und kehrt im Zick-Zack auf das Gleis So-G8a zurück, wo er dann bis zum Neustart der Route stehen bleibt.

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Der Eintrag „0“ bei Optionen /Wiederholung bedeutet, dass sich die Zugfahrt unendlich wiederholt, bis die Route von Hand beendet wird. Dann fährt der Zug bis zum Ziel-/Startblock und bleibt dann dort stehen, bis die Route/Zug wieder neu gestartet wird.

Die Vorgabe (2) bei „Reservierungsanzahl“ und bei „Anzahl reservierter Blöcke…“ sollte man erst abändern, wenn man deren Wirkung begriffen und selber mit einer Route ausprobiert hat.

Für Vollautomatikbetrieb müssen die Loks und allenfalls vorhandene  Wagenkombinationen (=Züge) zuerst den Routen zugeordnet werden, da Routen „nur“ die Strecke beschreiben. Durch diese Art der Einstellung im Bildschirmfahrregler sind Loks und Wagenzusammenstellungen sehr schnell ausgetauscht, falls man nicht immer die gleichen Zugkombinationen fahren lassen will. Das macht man im Lokfahrregler-Fenster unter dem Reiter „Optionen“, wie nachfolgendes Bild zeigt.

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Ein Doppelklick in diesem Fenster auf „Lokomotiove“, „Zug“, „Gattung“ oder „Route“ öffnet den entsprechenden, passenden Editor ohne Umwege direkt.

Eine Route wird gestartet, wenn man auf den gewünschten grünen Pfeil im Lokfahrpult, Lokgitter oder der Lokzusammenstellung klickt.

Die Routen werden bei Option „0“ solange gefahren, bis man sie mit einem Klick und gleichzeitig gedrückter „Shifttaste“ beendet. Das Symbol Kreuz auf rotem Grund wird dann zum Kreuz auf olivem Grund, was bedeutet, dass die Route noch zu Ende gefahren wird (siehe nachfolgende Bilder).

Will man alle Routen mit einem Klick beenden, klickt man auf das olive Symbol am oberen Bildschirmrand

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Letzte Änderung: 24.08.2014