Smartphones von Nokia

Seit vielen Jahren nutze ich Smartphones von Samsung (S4, S5, S6 edge) und ich war damit eigentlich immer sehr zufrieden, wenn da nicht die vorinstallierten Zwangsapps gewesen wären, die man nicht einfach so deinstallieren konnte. So wurde viel kostbarer Speicherplatz unnötigerweise belegt. Beim letzten Samsung Smartphone S6 edge störte mich das seitlich abgerundete Glas sehr stark, weil damit immer wieder unbeabsichtigte Aktionen ausgelöst wurden. Das sieht zwar toll aus, ist aber echt nervend im Betrieb. Das S6 edge hatte noch weitere störende Eigenschaften und da der Akku nach über 2 Jahren doch stark nachgelassen hat, machte ich mir Gedanken über ein neues Smartphone, das mit dem aktuellsten Android ausgerüstet ist, erweiterbaren Speicher (oder 2. Simkarte) bietet und nicht zu gross und nicht zu klein ist.

 

Nokia 6

Zufälligerweise kam Nokia im Sommer 2017 mit günstigen Smartphones mit Alugehäuse auf den Markt und bei einem Preis von knapp über 200 CHF kaufte ich mir das Nokia 6 (Nokia TA-1021) als 2. Smartphone und zum Test, im Hinblick auf das schnellere Nokia 8, das ab dem 01.09.2017 in der Schweiz zu kaufen ist. Das Gehäuse des Nokia 6 ist aus einem Aluminiumblock präzisionsgefräst. Das Display aus Corning® Gorilla®-Glas lässt nichts zu wünschen übrig. Auch der kleine Rand rund um das Display gefällt mir sehr gut und ist absolut praxistauglich. Das praktische Etui mit Visitenkartenfach macht es sehr bedienfreundlich, d.h. es rutscht nicht einfach so aus der Hand oder der Brusttasche.

Nokia 6

Die Akkulaufzeit ist einiges länger als die des Samsung S6 edge und es macht Freude, mit dem Nokia 6 zu arbeiten. Bei den üblichen Anwendungen ist es genügend schnell (vergleichbar mit dem S6 edge), nur beim scrollen langer Nachrichten (Zeitungsapps) kann es gelegentlich zu kleineren „Rucks“ kommen. Das betrachten von Videos geht ohne „ruckeln“ und die Bilder sehen sehr gut aus.

Positiv ist, das das System sehr wenig RAM braucht und keinerlei unnötigen Zwangsapps installiert werden, d.h. im Gegensatz zu Samsung Smartphones gibt es keine Speicherengpässe mehr und alle meine bewährten Apps liessen sich problemlos installieren. So hatten alle Karten von Maps.me (alle Länder der ganzen Welt) und alle Schweizerkarten der Landestopographieapp Swiss Map (1:5000 bis 1:1000000) problemlos auf der zusätzlichen 128Gb Speicherkarte Platz. Von den 128GB sind immer noch über 66 GB frei, beim internen Speicher von 32 GB sind es noch über 15 GB! Vom 3GB RAM sind noch über 728 MB frei, wobei die Apps und das System etwas über 2GB belegen.

Fazit: Das Nokia 6 habe ich bereits schätzen gelernt und ich nutze es nun schon seit einigen Wochen als 2. Handy mit derselben Telefonnummer wie das „Haupthandy“ und das Tab2 von Samsung. Swisscom inOne mobile XL macht es möglich, ein Hauptgerät und bis zu 2 Zusatzgeräte mit der gleichen Nummer zu betreiben. „Heimweh“ zum Samsung S5 (als 2.Gerät) kam nie auf und so dient das Samsung S5 ohne SIM-Karte nun ebenfalls als Bediengerät für meine Sonosanlagen und iTrain.

Nokia 8

Am 1. September 2017 konnte ich das vorbestellte Nokia 8 (Nokia TA-1012) bei meinem Händler abholen. Auch dieses ist aus einem Aluminiumblock präzisionsgefräst. Bei diesem Modell hat das Alugehäuse etwas gerundete Kanten und der Bildschirm hat eine Auflösung von 2560×1440 Pixel. Beim Nokia 6 sind es „nur“ 1920×1080 Pixel. Im praktischen Betrieb fällt das aber nicht auf. Das Display des Nokia ist sehr hell und sehr scharf und genau so gut wie das Samsung s6 edge Display.

Positiv ist auch beim Nokia 8, das das System sehr wenig RAM braucht und keinerlei unnötigen Zwangsapps installiert werden, d.h. im Gegensatz zu Samsung Smartphones gibt es keine Speicherengpässe mehr und alle meine bewährten Apps liessen sich problemlos installieren. So hatten alle Karten von Maps.me (alle Länder der ganzen Welt) und alle Schweizerkarten der Landestopographieapp Swiss Map (1:5000 bis 1:1000000) problemlos auf der zusätzlichen 128Gb Speicherkarte Platz. Von den 128GB sind immer noch über 79 GB frei, beim internen Speicher von 64 GB sind es noch über 40 GB! Vom 4GB RAM sind noch über 2.5GB frei.

Das Nokia 8 hat eine 13 MP Frontkamera und zwei 13 MP Rearkameras von Zeiss! Wie bei allen Smartphonekameras sind die Bilder sehr gut bei Tageslicht. Bei Nachtaufnahmen kann es etwas pixelig werden, das war aber beim Samsung s6 auch nicht anders.

Fazit: Das Nokia 8 bewährt sich nun schon seit dem 1. September 2017 ohne jegliche Mängel. Ich bin voll zufrieden damit, vor allem auch weil es sehr praxistauglich ist. Da ruckelt auch nichts beim scrollen und es ist spürbar schneller als das Samsung S6 edge, dank dem puren Android 7.1.1.

Allen Nokia-Smartphones haben eines gemeinsam: Sie werden sehr schnell mit Updates und Upgrades versehen, so wie es auch bei den Google-Smartphones der Fall ist. So ist bei beiden Smartphones das Sicherheitsupdate vom 1.8.2017 installiert und demnächst soll das Android 7.1.1 durch das neue Android 8 ersetzt werden (bei allen Nokia-Modellen). Bei Samsung wird das, wenn überhaupt, wieder Monate dauern.

Die Nokia Smartphones werden wie früher in Finnland entwickelt und bei Foxconn in China produziert. Diese Firma produziert auch die iPhones für Apple.

Heute, am 19.10.2018 nutze ich mein ältestes Nokia 8 Smartphone bereits über ein Jahr. Nach wie vor bin ich damit äusserst zufrieden, so zufrieden, dass ich vor kurzem noch ein zweites Nokia 8 als 2. Smartphone gekauft habe, da es für nur CHF 333.00 angeboten wurde. Auch dieses Smartphone bewährt sich bestens und hat ebenfalls keinerlei Macken.
Nokia liefert nach wie vor jeden Monat ein Sicherheitsupdate, meist so um den 12. des Monats herum. Ebenfalls wurden die Upgrades von Android 7 auf 8 und 8.1 zuverlässig geliefert. Demnächst soll auch Android 9 geliefert werden.