Stärz Lichtmodul LM-PIC Z (für alle Digitalsysteme!)

Soeben ist das Lichtmodul LM-PIC Z erschienen. Das LM-PIC-Z ist ein kleiner Baustein mit 8 Ausgängen, welche über verschiedene Betriebsarten zeitlich im Ablauf gesteuert werden.

(c) Firma Stärz

An die Ausgänge können Lampen und LEDs, aber auch Tastereingänge von anderen Modulen (z.B. Servomodule), angeschlossen werden. Damit lassen sich auf der Modellbahnanlage verschiedene Beleuchtungsszenarien umsetzen, wie z.B. Häuserbeleuchtungen und Reklame oder z.B. auch Bewegungsabläufe über angeschlossene Servomodule.

Funktionsbeschreibung
Sobald das Lichtmodul LM-PIC Z an eine Stromversorgung angeschlossen wird, steuert es durchgehend seine 8 Ausgänge entsprechend der eingestellten Betriebsart an.
Beim Einschalten wird gleichzeitig einmal die eingestellte Betriebsart durch die Programmier-LED durch die Blinkanzahl angezeigt.

Maße (mm): 39,5 x 34,5 x 30
Drucktaster und LED-Anzeige zum Umschalten der Betriebsart
Anschlüsse:
2x Anschlussklemmen für Stromversorgung
8x Anschlussklemmen für 8 Ausgänge
1x Anschlussklemme für (gemeinsame) Spannungsversorgung

Das Lichtmodul LM-PIC Z benötigt eine externe Stromversorgung, je nach Anforderungen der angeschlossenen Beleuchtung.
Wechselspannung: 10 – 18 V
Gleichspannung: 10 – 25 V
Ausgangsstrom: Dauerstrom 0,4 A je Ausgang, gesamt 1,0 A
Es können mehrere LEDs oder Lichter pro Ausgang angeschlossen werden. Zu beachten ist dabei der maximal zulässige Strom pro Ausgang.

Die Eingangsspannung muss entsprechend den angeschlossenen Artikeln gewählt werden.

Anschluss von Tastereingängen:
Analog zum Anschluss von Beleuchtungen können auch Tastereingänge an die Ausgänge angeschlossen werden, insbesondere z.B. das 1-fach Servomodul oder andere Module mit Tastermodus.

Betriebsarten:
Die Betriebsart legt fest, nach welchem Muster bzw. nach welchem zeitlichen Verlauf die 8 Ausgänge des Lichtmoduls LM-PIC Z angesteuert werden.

Betriebsart 1: Zufall schnell (15 Sekunden)
Die Ausgänge werden nach einem zufälligen Muster ein- und ausgeschaltet, dabei auch mehrere gleichzeitig. Nach einer Dauer von ca. 15 Sekunden wechselt das Muster. Diese Betriebsart eignet sich z.B. für Häuserbeleuchtungen.

Betriebsart 2: Zufall mittel (30 Sekunden)
Wie Betriebsart 1, jedoch mit einer Dauer von ca. 30 Sekunden.

Betriebsart 3: Zufall langsam (45 Sekunden)
Wie Betriebsart 1, jedoch mit einer Dauer von ca. 45 Sekunden.

Betriebsart 4: Lauflicht langsam (400 ms)
Die Ausgänge werden der Reihe nach (1 bis 8) einzeln ein- und ausgeschaltet. Jeder Ausgang ist dabei für eine Dauer von ca. 400 Millisekunden aktiv. Diese Betriebsart eignet sich z.B. für Straßenleitsysteme.

Betriebsart 5: Lauflicht schnell (200 ms)
Wie Betriebsart 4, jedoch mit einer Dauer von ca. 200 ms.

Betriebsart 6: Binärer Zähler langsam (10 Sekunden)
Die Ausgänge 1 bis 8 werden binär hoch gezählt. Das bedeutet, dass Ausgang 1 mit einer bestimmten Frequenz blinkt, Ausgang 2 mit der halben Frequenz von Ausgang 1, Ausgang 3 mit wiederum der halben von Ausgang 2 usw., bis Ausgang 8, welcher dann ca. 5 Sekunden aus- und dann ca. 5 Sekunden lang eingeschaltet ist.

Betriebsart 7: Binärer Zähler schnell (5 Sekunden)
Wie Betriebsart 6, jedoch doppelt so schnell.

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