Programmieren von Lokdecodern auf dem Schreibtisch

Um meine Lokdecoder mit der Stärz ZS2 oder dem D&H Programmer zu programmieren, habe ich einen kleinen Umschalter gebastelt. Mit diesem Umschalter entfällt das lästige Umstecken zwischen Programmiergeräten, Gleis und Prüfstand.

Vorteilhaft an dieser Lösung ist, dass ich z.B. mit dem D&H Programmierer die Decoder Programmieren kann und mit dem Umschalter sofort auf die Stärz ZS2 umschalten kann, um die vorgenommene Änderung sofort zu testen, weil ein reales Fahrgerät (Stärz Zentrale) dazu besser geeignet ist als der jeweils in der Programmiersoftware enthaltene Regler zum testen. Dabei muss ich die Programmiersoftware nicht herunterfahren, nach betätigen des Umschalters bin ich wieder dort, wo ich zuvor gewesen bin.

Bei Einstellung auf die ZS2 Zentrale leuchtet eine grüne LED
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Bei Einstellung auf den D&H Programmer leuchtet eine gelbe LED.
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Die Spannung für die LEDs wird dem ZS2-Fahrstrom entnommen und via Gleichrichter, Vorwiderstand und Kippschalter der entsprechenden LED zugeführt. Leuchtet also keine LED, dann ist die Zentrale auf „AUS“ gestellt.

Als Umschalter dient ein Kippschalter mit 4 Schaltern.

Hinten am Gehäuse sind die beiden Eingänge der beiden Programmiergeräte und der Gleisanschluss (versorgt das H0 und das H0m Testgleis).

Vorne gibt es noch 2 Buchsen, wo ich den ESU-Prüfstand anstecken kann (gleiches Signal wie hinten für das Gleis). Wichtig ist, dass wenn man Decoder am Prüfstand programmieren will, keine Lok auf dem Gleis steht (gilt natürlich auch umgekehrt). Mit einem 2. Kippschalter hätte ich auch das noch umschaltbar machen können, aber dafür war mir der Aufwand doch etwas zu gross.

 

Letzte Änderung: 21.03.2015